keramik.de» Innovationen http://live.keramik.de Der Branchenführer für die Keramikwirtschaft bietet Informationen und Adressen aus dem Bereich der keramischen Industrie. Wed, 09 Jun 2010 15:08:36 +0000 en hourly 1 tbm entwickelt neue Schleifanlage http://live.keramik.de/tbm-entwickelt-neue-schleifanlage/ http://live.keramik.de/tbm-entwickelt-neue-schleifanlage/#comments Thu, 28 Jan 2010 12:00:23 +0000 deguto.os http://live.keramik.de/tbm-entwickelt-neue-schleifanlage/ 28.01.2010 – Für die Firma Villeroy & Boch, einer der renommiertesten Anbieter für Sanitärkeramik, wurde für das Werk in Mettlach eine neuartige Waschtisch-Schleifanlage entwickelt und in Betrieb genommen.

Mit der WTV-3D wurde unser Programm an Waschtisch-Schleifanlagen um eine frei programmierbare Rundschleifanlage weiter abgerundet. Mit ihren 3- Achsen und einer neuartigen Bahnsteuerung können nun jegliche 2 dimensionale Konturen mit höchster Präzision und größtmöglicher Schleifleistung bearbeitet werden.

Die Programmierung dieser Anlage erfolgt dabei durch einfaches Teachen der Kontur am Werkstück.
Mit unseren neu entwickelten Diamant-Frässcheiben erreichen wir dabei kürzeste Bearbeitungszeiten bei bester Qualität. Zustelltiefen bis zu 3 mm pro Arbeitsgang sind mit dieser Anlage nun keine Utopie mehr.

Ein Video zur Maschine gibt es hier

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Oberflächenveredlung durch Flammspritzen http://live.keramik.de/oberflaechenveredlung-durch-flammspritzen/ http://live.keramik.de/oberflaechenveredlung-durch-flammspritzen/#comments Tue, 29 Sep 2009 17:06:34 +0000 deguto.os http://keramik.de/?p=223 25.11.2008 – Ob Korrosionsbeständigkeit, Verschleißfestigkeit, Wärmedämmung oder elektrische Isolation- metallische Werkstücke aus Stahl müssen in der Industrie verschiedenste Anforderungen erfüllen. Um die spezifischen Kriterien auszubilden, wird mit dem Verfahren des Flammspritzens eine dichte und hartfeste keramische Schicht auf das entsprechende Material aufgetragen. Die notwendigen Temperaturen von 3000 Grad Celsius werden durch eine Acetylen-Sauerstoff-Verbrennung erreicht.

Je nach Wunsch können Verschleißschutz und elektrische Isolation mit dem oxidkeramischen Pulver Aluminiumoxid, thermische Isolation mit Zirconiumoxid oder eine zähe und bruchfeste Oberfläche mit Aluminiumoxid oder Titanoxid ausgebildet werden.

Vorteil des Flammspritz-Verfahrens: die Veredelung der Oberfläche kann ohne konstruktive Änderungen des Werkstücks nachträglich durchgeführt werden und garantiert somit eine hohe Wirtschaftlichkeit.

Quellen: http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/oberflaechentechnik/articles/155111/

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Roboter-U-Boot mit Keramikbeschichtung http://live.keramik.de/roboter-u-boot-mit-keramikbeschichtung/ http://live.keramik.de/roboter-u-boot-mit-keramikbeschichtung/#comments Tue, 29 Sep 2009 15:10:41 +0000 deguto.os http://keramik.de/?p=202 04.06.2009 – Bis in 11.000 Meter Tiefe tauchte die Nereus, ein unbemanntes Expeditions-U-Boot im Mai 2009 im Rahmen eines Forschungsprojektes des Woods Hole Oceanographic Instituts. Im bislang relativ unerforschten Challenger Deep nahe Guam im Mariannengraben des Westpazifik, der tiefsten Meeresstelle der Erde, sollte die Nereus den Meeresboden erforschen und Gesteins- und Bodenproben zur weiteren Untersuchung sammeln.

Der Wasserdruck ist in diesen Tiefen etwa 1.100 mal größer als an der Oberfläche. Um diesen starken Belastungen standhalten zu können, wurde die Außenhülle der Nereus unter anderem mit speziellen Materialien aus leichter Hochleistungskeramik stabilisiert. Kleine, hohle Keramik-Sphären sorgen ausserdem für den nötigen Auftrieb des Bootes und ersetzen damit das bislang in solchen Vehikeln üblicherweise verwendete, schwererere Schaummaterial.

Quelle: http://www.whoi.edu/page.do?pid=33775, http://www.whoi.edu/oceanus/viewArticle.do?id=57606&sectionid=1000

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Neue Generation hitzebeständiger Keramikbeschichtungen http://live.keramik.de/neue-generation-hitzebestandiger-keramikbeschichtungen/ http://live.keramik.de/neue-generation-hitzebestandiger-keramikbeschichtungen/#comments Thu, 24 Sep 2009 16:58:16 +0000 deguto.os http://keramik.de/?p=163 03.07.2009 – Beschichtungen aus Keramiken sind bis zu einer Temperatur von 1200 Grad Celsius hitzebeständig und werden aufgrund dieser Eigenschaft beispielsweise zum Schutz sensibler Bauteile in Flugzeugturbinen verwendet. Um die Effizienz der Triebwerke zu steigern werden immer höhere Verbrennungstemperaturen benötigt, die mit den bisherigen Beschichtungen nicht mehr realisierbar sind.

Forscher vom Max-Planck Institut für Festkörperforschung in Stuttgart haben nun eine leichtere und robustere Keramik entwickelt, die in Testanordnungen Temperaturen bis 1400 Grad Celsius unbeschadet übersteht. Anstatt ein geordnetes, symmetrisches Atomgitter im Keramikkristall zu verwenden, das insbesondere bei Fehlern in der Struktur schnell zu Rissbildungen führen kann, ordnete das Team um Prof. Dr. Martin Jansen die Atome unregelmäßig an – mit dem Ergebnis einer amorphen Keramik mit diesbezüglich besseren Eigenschaften.

Auf dem Weg zur Industrialisierung des neuen Werkstoffes entwickelte das Institut bereits in Partnerschaften unter anderem mit dem Fraunhofer Institut für Silicatforschung in Würzburg eine Pilotanlage, welche die Vorstufe der Keramik herstellt und zu Fasern weiterverarbeitet.

Quelle: Innovations- Report, 03.07.2009

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Umweltfreundliche Piezokeramik http://live.keramik.de/umweltfreundliche-piezokeramik/ http://live.keramik.de/umweltfreundliche-piezokeramik/#comments Wed, 23 Sep 2009 18:29:37 +0000 deguto.os http://keramik.de/?p=83 21.07.2009 – Piezokeramiken sind in einer Vielzahl technischer Anwendungen wie Quarzuhren, Lautsprechersystemen oder im Autobau zu finden und werden unter anderem zur Erzeugung von Ultraschall verwendet. Bedeutend ist insbesondere ihre Eigenschaft, nach Anlegen einer elektrischen Spannung in Mikrosekunden mit großer Kraftwirkung ihre Größe oder Form ändern zu können. Unter mechanischer Belastung erzeugen die Werkstoffe umgekehrt ein elektrisches Feld.

Bislang enthalten die Keramiken einen hohen Anteil des giftigen Schwermetalls Blei. Nach Umsetzung einer neuen EU-Richtlinie soll auf die Verwendung dieses Werkstoffes in der Herstellung nun gänzlich verzichtet werden. Die Suche nach den neuen bleilosen Piezo-Werkstoffen gestaltete sich dabei bislang relativ schwierig.

Prof. Jürgen Rödel, Fachbereich Material- und Geowissenschaften der TU Darmstadt entwickelte mit seinem Forschungsteam nun ein Verfahren, das die Suche nach neuen, bleilosen Piezo-Werkstoffen entscheidend vereinfachen soll. Der Leitfaden gibt Aufschluss darüber, welche Materialmischungen für eine spezifische Anwendung die besten sind. Für seine Forschungen in diesem Bereich erhielt er den Wilhelm-Leibnitz-Preis, der mit insgesamt 1,25 Millionen Euro dotiert ist.

Quelle: http://www.tu-darmstadt.de/vorbeischauen/aktuell/nachrichten_1/piezokeramik.de.jsp

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