Oberflächenveredlung durch Flammspritzen

Ob Korrosionsbeständigkeit, Verschleißfestigkeit, Wärmedämmung oder elektrische Isolation- metallische Werkstücke aus Stahl müssen in der Industrie verschiedenste Anforderungen erfüllen. Um die spezifischen Kriterien auszubilden, wird mit dem Verfahren des Flammspritzens eine dichte und hartfeste keramische Schicht auf das entsprechende Material aufgetragen. Die notwendigen Temperaturen von 3000 Grad Celsius werden durch eine Acetylen-Sauerstoff-Verbrennung erreicht.

Je nach Wunsch können Verschleißschutz und elektrische Isolation mit dem oxidkeramischen Pulver Aluminiumoxid, thermische Isolation mit Zirconiumoxid oder eine zähe und bruchfeste Oberfläche mit Aluminiumoxid oder Titanoxid ausgebildet werden.

Vorteil des Flammspritz-Verfahrens: die Veredelung der Oberfläche kann ohne konstruktive Änderungen des Werkstücks nachträglich durchgeführt werden und garantiert somit eine hohe Wirtschaftlichkeit.

Quellen: http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/oberflaechentechnik/articles/155111/